Es geht um Betriebliche Altersvorsorge?

Mayn Finanzberatung ist Ihr Spezialist in Berlin & im Land Brandenburg

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Die Betriebliche Altersvorsorge aus Sicht des Unternehmens

Die gesetzliche Rente ist im Sinkflug. Die klassische private Renten- und Lebensversicherung verliert in Niedrigzinszeiten an Attraktivität und Wert. Die zweite Vorsorgesäule für Arbeitnehmer, die Betriebsrente oder Betriebliche Altersversorgung, auf die Mitarbeiter ein gesetzliches Anrecht haben, soll von politischer Seite im Betriebsrentengesetz gestärkt werden. Vielfach befürchten Unternehmer jedoch Abstriche bei ihrer Unabhängigkeit und andere Unternehmensnachteile. Dabei vergeben Unternehmen reelle Chancen.

Denn gut durchdachte bAV-Konzepte und individuell auf die Interessen von Mittelstand und Großunternehmen ausgerichtete Rahmenverträge wirken Nachteilen entgegen. Bei fairer und vernunftgemäßer Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung oder beispielsweise einer Pensionskasse und ausgewogener Betrachtung der Interessen beider Seiten profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer, GmbH Gesellschafter-Geschäftsführer und Firmenmitarbeiter, mittelständische Unternehmen und ihre Belegschaften. Vorausblickende Unternehmen beugen einer hohen Fluktuation der Mitarbeiter durch Altersvorsorge vor und sichern sich langfristig gut ausgebildete Fachkräfte. Sie stabilisieren ihr Unternehmensniveau und erzielen Lohnnebenkosteneinsparungen durch Entgeltumwandlung.

Unsere auf betriebliche Altersvorsorge bAV spezialisierten Berater entlasten Unternehmen mit strategisch konzipierten und effizient eingerichteten Rahmenverträgen, die auch in Zukunft tragfähig sind. Bereits bestehende betriebsinterne Pensionskassen, Geschäftsführer- oder Mitarbeiterversorgungen werden vom ganzheitlichen Blick des externen Beraters durchleuchtet, auf ihre Funktionalität und Effizienz hinterfragt und bei Bedarf aktualisiert oder optimiert. Alle Teilbereiche der betrieblichen Altersvorsorge für Ihre Mitarbeiter oder Ihre Pensionszusage führen wir in einem stimmigen Ganzen zusammen.

Am Anfang stehen die Analyse und Entwicklung von Konzepten zur Betrieblichen Altersversorgung

Grundlage für ein stimmiges Konzept ist immer eine eingehende Analyse der Ist-Situation mit Blick auf die Gesamtentwicklung: 

  • Wir überprüfen Ihre bestehenden Altersversorgungssysteme.
  • Wir weisen Ihnen die steuer- und arbeitsrechtlichen Unterschiede der Durchführungswege auf.
  • Auf der Basis von Erfassung und Auswertung der demografischen Entwicklung in Ihrem Unternehmen nehmen wir eine betriebswirtschaftliche Optimierung der Versorgungssysteme vor.
  • Wir überprüfen die individuelle Vorsorge-, Vermögens- und Versicherungssituation von angestellten Führungskräften und Mitarbeitern und analysieren die Geschäftsführer- und Inhaberversorgung.
  • Wir arbeiten Durchführungswege aus und überprüfen Pensionszusagen.

Das können wir für Sie leisten!

Gerd Mayn Finanzberatung übernimmt alle Aufgaben bei der Einrichtung oder Aktualisierung einer betrieblichen Altersversorgung.

  • Wir beraten Sie auf allen Stufen und entwickeln und verwalten arbeitgeber- und arbeitnehmerfinanzierte Modelle der betrieblichen Altersversorgung.
  • Wir installieren in Ihrem Unternehmen betriebliche Versorgungswerke und nehmen eine profunde Schwachstellenanalyse bestehender Versorgungswerke vor.
  • Wir erstellen Risiko- und Bedarfsanalysen, um Bilanzsprungrisiken aufzuspüren und den Finanzierungsbedarf von Versorgungswerken zu bestimmen.
  • Wir führen mit betriebswirtschaftlichen Analysen die Optimierung betrieblicher Versorgungswerke fort.
  • Wir betreuen und aktualisieren Ihr betriebliches Versorgungswerk kontinuierlich.

Keine Betriebliche Altersversorgung bAV ohne Wahrung der gesetzlichen Grundlagen

Eine wasserdichte, auch auf lange Sicht tragfähige Konzeption und eine individuelle Beratung kommen nicht ohne die Berücksichtigung der rechtlichen Hintergründe aus. Das klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber allzu oft vernachlässigt. Für viele Anbieter bedeutet die Einrichtung eines betrieblichen Versorgungswerks nichts anderes als den Verkauf eines Produkts. Wenn Arbeitgeber über die arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Anforderungen der bAV weitgehend im Unklaren bleiben, kann sich das später nachteilig auswirken.

Gleichzeitig müssen Sie als Unternehmer nicht fürchten, dass die Einhaltung rechtlicher Anforderungen den Verwaltungsaufwand aufblähen würde. Das Gegenteil tritt ein. Vorhandene Versorgungswerke prüfen wir auf mögliche Risiken, neue werden gesetzeskonform eingerichtet. Unser Netzwerk aus bewährten Spezialisten verfügt über die Expertise, die Spielregeln der bAV in einer Versorgungsordnung gesichert und risikolos niederzulegen.

Versorgungswerke für Mitarbeiter und Führungskräfte

Viele mittelständische Unternehmen beklagen seit Langem einen Mangel an erstklassigen Fach- und Führungskräften. Der Wettbewerb um gut ausgebildete Mitarbeiter, vor allem in Spezialbereichen, ist im Fluss. Unternehmen wissen, dass sie schon aus Kostengründen attraktive Anreize bieten sollten, um den bewährten Mitarbeiterbestand langfristig zu binden und neue Toppkräfte zu gewinnen.

Studien zeigen, dass ein höheres Gehalt bei engagierten Mitarbeitern und Führungskräften nicht unbedingt als die wichtigste Motivation gesehen wird. Kluge Arbeitgeber setzen auf zusätzliche betriebsgebundene Versorgungsbausteine, Sonderkonditionen und Benefits, die an die Betriebszugehörigkeit geknüpft sind. Das vereinfacht übrigens den Zugang zu bestimmten Vorsorgeleistungen oder Absicherungen erheblich. Dem Abschluss einer privaten Altersversorgung als Führungskraft, Geschäftsführer/Inhaber, GmbH-Geschäftsführer oder leitender Mitarbeiter geht in der Regel eine Gesundheitsprüfung voraus, mit Bedingungen, die nicht jeder Mitarbeiter erfüllt.

Die Firmenzugehörigkeit und das Gemeinschaftswerk eines Unternehmens vereinfachen derartige Prüfungen, der betroffene Mitarbeiter kommt in den Genuss von essenziellen Absicherungen, die ihm als Privatperson oder Einzelantragsteller vielleicht verwehrt blieben. Fakt ist auch – und das spielt eine wesentliche Rolle -, dass die Versorgungsangebote und Gruppenverträge, die über das Unternehmen erfolgen, profitabler ausgestaltet sind als bei einem privaten Einzelabschluss.
Um seine bewährten Mitarbeiter dem Unternehmen zu verpflichten, Fluktuation zu vermeiden und nach innen und außen eine solidarische Präsentation zu bieten, können Arbeitgeber die Kosten für die einzelnen Versorgungsbausteine übernehmen oder mit der Lohnnebenkostenersparnis auffüllen. Durch Zuschüsse oder komplette Kostenübernahme bieten Sie als Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Mehrwerte, die Zufriedenheit und Solidarität sichern.

Welche Durchführungswege verankern die Mitarbeiterversorgung in der Firmenpraxis?

Die gesetzliche Verpflichtung für Arbeitgeber, eine betriebliche Altersversorgung einzurichten, lässt immerhin Spielraum für fünf unterschiedliche Durchführungswege. Der gängigste unter ihnen ist die Direktversicherung. Jeder einzelne Durchführungsweg hat Vor- und Nachteile, sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer. Welcher der für den betreffenden Betrieb der am besten geeignete ist hängt von den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Höchstgrenzen ab. In einer schriftlich abgefassten Versorgungsordnung sollten die einzelnen Regeln klar definiert sein, um Haftungsrisiken zu reduzieren und Transparenz zu schaffen. Das Unternehmen ist gut beraten sich die Souveränität über die Rahmenparameter zu erhalten. Dies verhindert, dass Arbeitnehmer mit eigenen Vertragsabschlüssen den Verwaltungsaufwand erhöhen oder ungeschützte Risiken einbringen.

Wir arbeiten bei der Einrichtung und Verwaltung von Betrieblichen Altersversorgungsmodellen mit erfahrenen Experten zusammen, die allen Fragen rund um die Mitarbeiterversorgung gerecht werden.

Oft und gerne gewählt – die Direktversicherung

Im Falle einer Direktversicherung – dem am häufigsten genutzten Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung – schließt der Arbeitgeber einen Vertrag über eine Lebens- oder Rentenversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers ab. Im Leistungsfall ganz oder teilweise bezugsberechtigt sind Arbeitnehmer oder zulässige Hinterbliebene. Ein solcher Vertrag finanziert sich sowohl aus dem Gehalt oder Sonderleistungen des Arbeitnehmers als sogenannte Entgeltumwandlung und/oder durch Zuwendungen des Arbeitgebers.

Was ist unter einer Unterstützungskasse zu verstehen?

Die Unterstützungskasse ist als ältester Durchführungsweg im Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung verankert. Als Unterstützungskasse werden rechtsfähige Versorgungseinrichtungen bezeichnet, die sich aus Geldern der Trägerunternehmen und aus eigenen Erträgen finanzieren. Sie sind eigenständige Steuersubjekte und treten als GmbH, eingetragener Verein oder Stiftung auf.

In die Unterstützungskasse zahlen die Arbeitgeber ein. Diese Zuwendungen werden als Betriebsausgaben behandelt, die Unterstützungskasse ist bilanzneutral. Da die Leistungen nicht vom Unternehmen sondern von der Kasse fließen bildet das Unternehmen keine Rückstellungen. Die Unterstützungskasse ist autonom in der Wahl der Anlage der Gelder. Die angesammelten Vermögenswerte der Unterstützungskasse werden beim Trägerunternehmen nicht aktiviert denn das Kassenvermögen wird diesem nicht direkt zugerechnet.

Unterstützungskassen lassen sich gut mit einer Direktversicherung oder anderen Durchführungswegen kombinieren. Ein weiteres Plus: Verwaltung und Organisation des Versorgungswerkes sind aus dem Unternehmen ausgelagert.

Der Arbeitgeber als Leistungsträger bei Pensionszusage oder Direktzusage

Auf die Pensionszusage oder Direktzusage hat der Arbeitnehmer einen direkten Leistungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber. Gibt dieser seine Zusage, übernimmt er die Funktion als Leistungsträger und steht in der Pflicht, die Leistungen innerhalb einer „internen Finanzierung“ aus betrieblichen Mitteln aufzubringen.

Unter den arbeitgeberfinanzierten Modellen wird die Pensionszusage am häufigsten als Form der betrieblichen Altersversorgung gewählt. Pensionszusagen können sich auf bestimmte Personenkreise beziehen. Sie beinhalten die Zusage auf Renten- oder Kapitalzahlungen. Bei der Pensionszusage verpflichtet sich der Arbeitgeber, für die eingegangenen Versorgungsverpflichtungen Rückstellungen in der Anwartschaftsphase zu bilden. Aus diesen resultieren Steueraufschiebungseffekte, die als Liquiditätsgewinne dem eigenen Unternehmen als Investition zugute kommen und keiner Anlagebeschränkung folgen müssen.

Sie wissen es ja selbst: Die arbeits- und steuerrechtlichen Bedingungen unterliegen ständigen Änderungen. Sie laufend anzupassen und zu kontrollieren ist eine unternehmensessenzielle Aufgabe. Die neuen Bewertungsvorschriften des BilMoG´s  machen im Falle bestehender Pensionszusagen akutes Handeln unabdingbar.

Umsetzung mit Zeitwert- und Zeitarbeitskontenmodellen sowie Pensionskassen

Über die bereits erläuterten Durchführungswege hinaus gibt es attraktive Modelle zu  Zeitarbeitskonten und Pensionskassen – interessante Tools der Mitarbeiterbindung, die mittel- bis langfristig wirken können. Am besten erläutern wir die für Sie passgenaue und zielführende Strategie in einem persönlichen Gespräch.